Wissenswertes
 
Lage: Südwestafrika.
 
Fläche: 824.292 qkm (318.261 qm).

 

Bevölkerungszahl: 2.198.406 (2014).
 
Bevölkerungsdichte: 2,7 pro qkm.
 
Hauptstadt: Windhoek.

 

Geographie: Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika. Die Sambesiregion (ehemals Caprivi-Zipfel), eine schmale Landzunge im Nordosten des Landes, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der 1280 km lange Küstenstreifen ist einer der eindrucksvollsten der Welt. Die riesigen Wanderdünen der Namib-Wüste an der Küste erstrecken sich 80-130 km landeinwärts (bedecken damit 15% der gesamten Landesfläche). Die Ausläufer eines von Nord nach Süd verlaufenden Plateaus senken sich nach Osten zur Kalahari-Wüste hin ab. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 qkm umfassenden Kaokoveld-Berge, tiefer im Landesinneren erstreckt sich die riesige Etoscha-Pfanne. Gras- und Buschland umgibt diesen flachen, oft ausgetrockneten Salzsee, der Heimat zahlloser Wildtiere ist. Das Etoscha-Tierreservat ist eines der schönsten Afrikas und von Menschenhand fast völlig unangetastet.
 
Sprache: Amtssprache ist Englisch. Afrikaans ist Umgangssprache. Deutsch ist weit verbreitet. Zahlreiche einheimische Sprachen wie Ovambo, Herero und Nama werden ebenfalls gesprochen.
 
Religion: Christen (80-90%, davon mindestens 50% Lutheraner) und Naturreligionen (10-20%).
 
Ortszeit: MEZ. Erster Sonntag im September bis erster Sonntag im April: MEZ + 1 (Sommerzeit in Namibia = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 1 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa) -1 Std. und im Winter (in Mitteleuropa) +1 Std. Im September und Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa 0 Std.
 
Netzspannung: 220 V, 50 Hz, dreipolige Stecker. Adapter sind erforderlich, welche im Land erhältlich sind. In Weltreise-Stecker-Sets befindet sich gewöhnlich kein Stecker für Namibia.
 
Klima

Namibia bietet ein trockenes, für einen Halbwüstenstaat typisches Klima, in dem Dürreperioden regelmäßig vorkommen.

Die Tage sind generell warm bis sehr heiß, während die Nächte im allgemeinen kühler sind.
Die Temperaturen können im Hochsommer auf mehr als 40°C steigen.
Die Wintertage sind warm, doch während der Dämmerung können die Temperaturen auch unter den Gefrierpunkt sinken.

Der kalte Benguela Strom der Küste bestimmt das Klima der Namib, da er den Regen reduziert und den allgegenwärtigen Nebel erzeugt, der für die Küstenregion typisch ist.

Die Regenzeit erstreckt sich von Oktober bis April. Das übrige Jahr ist es trocken und wolkenfrei.

In allen Regionen Namibias scheint die Sonne durchschnittlich mehr als 300 Tage im Jahr.

 

 
Land & Leute
Essen & Trinken:
Die Küche Namibias ist eine Mischung afrikanischer und europäischer Kochkunst. Der deutsche Einfluss ist noch immer spürbar. So wird z. B. Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Eine Spezialität Namibias sind die verschiedenartig zubereiteten Wildfleischsorten wie z. B. Biltong (Dörrfleisch) und Rauchfleisch.
 
Trinkgeld: 10% sind üblich.
 
Nachtleben:
In Windhoek gibt es Restaurants, Kaffeehäuser, Kinos und Theater.
 
Einkaufstipps:
In Windhoek und  Swakopmund gibt es eine Auswahl eleganter Geschäfte. Einheimisches Kunstgewerbe kann man in Spezialgeschäften oder auf  den Straßenmärkten erstehen.
 
Gesundheitsvorsorge

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion sollten unbedingt mitgenommen werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
 
Malariaschutz ganzjährig erforderlich in der Kavango-,  Kunene, und Sambesiregion (ehemals Caprivi-Streifen). Am Sambesi-Fluss herrscht hohes Malaria-Risiko. Von November bis Juni besteht ein mittleres Malariarisiko in den übrigen nördlichen Regionen und in Oshana, Oshikoto, Omusati, Ohangwena, Otjozondjupa und Omaheke. Ein sehr geringeres Risiko herrscht im restlichen Land.
 
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© Meine Namibia Safaris 2017